Papageienzucht Kuhl

 
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Futter Graupapagei, Amazone: Bitte lesen, bevor Sie Papageien kaufen.






Diese Empfehlung gilt für einen Papagei (Amazone, Graupapagei).

Pro Tag 20-30 gr. gute Körnermischung für Papageien (ca. 3 Eßl.) Davon 1/2 als Quellfutter, 1/2 als Trockenfutter.

Quellfutter: Körner abends mit Wasser bedeckt aufsetzen, morgens gut durchspülen, abtropfen lassen und verfüttern.

Hier bekommt man ein qualitativ super Körnerfutter für Papageien.

Dazu 30-50 gr. Obst und Gemüse der Saison (Apfel, Banane, Weintraube, Möhre, Paprika, Gurke, usw.)

Zweimal die Woche Möhren geraspelt mit 1/2 Teel. Leinöl (z.B. Schneekoppe) gemischt. Das ist wichtig für die Aufnahme von ungesättigten Fettsäuren (Stoffwechsel).

2-3 mal wöchentlich tierisches Eiweiß, z. B "Honig-Alleinfutter" von Fa. Claus. Hiervon 1 Teel. unter das Quellfutter mischen.

So oft wie möglich Grünfutter (Löwenzahn, Vogelmiere, usw.) anbieten.

Wenn ihr Papageien kaufen wollt, oder uns besuchen kommt, geben wir gern weitere Tips zur Papageienfütterung aus über 20 Jahren Papageienhaltung.

Hier ein Link für Futterzusätze.

Wenn trotzdem Probleme mit der Gesundheit Ihres Papageien auftreten, wenden Sie sich an einen Tierarzt, der sich auch mit Papageien auskennt. Hier unser Tierarzt.


Pelletfütterung:

Mit "Pellets" sind Extruderprodukte gemeint. Da jedoch unter Papageienzüchtern und -haltern immer nur über "Pellets" gesprochen wird, werden wir diesen Ausdruck verwenden.

Immer wieder werdet ihr bei anderen Züchtern auf das Thema "Pelletfütterung" stoßen. Wir möchten euch über unsere Erfahrungen mit Pellets berichten.

Von den Herstellern wird empfohlen, ausschließlich ihre Produkte zu verfüttern und nichts anderes. Dieses haben wir einige Zeit probiert, bis wir immer mehr Vögel mit Stoffwechselschädigungen hatten. Nach intensiver Auseinandersetzung mit diesem Thema fanden wir einiges heraus.

In den Pellets fehlen u. a. sekundäre Pflanzenstoffe (z.B. in Grünfutter), die für ein langes und gesundes Leben notwendig sind. Es fehlt Vitamin K1 (auch in Grünfutter und Sonnenblumen), das viele Stoffwechselfunktionen steuert. Dafür wird ein sog. Vitamin K3 (aus dem Labor) hinzugefügt. Es ist erwiesen, daß dieses Produkt toxisch wirkt und z. B. in der Humanernährung verboten ist.

Aminosäuren (Eiweiße), die künstlich hergestellt, oder hohen Temperaturen ausgesetzt werden (wie bei der Herstellung von Pellets), verändern ihre Struktur und können nicht oder nur gering genutzt werden. Besonders empfindlich ist Lysin.

Außerdem liegen bis heute keine genauen Erkenntnisse über den Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen für Papageien vor. Alles sind Schätzungen. Zu den Vitaminen sei angemerkt, daß sie bei den hohen Temperaturen der Pelletherstellung ganz oder teilweise zerstört werden und daher nachträglich aufgesprüht werden müssen. Da Papageien ihre Körner schälen, wird bei Pelletfütterung oft die oberste Schicht abgeschält und landet auf dem Boden. Besonders unsere Graupapageien waren hiervon betroffen. Weiterhin sei darauf hingewiesen, daß der Verdauungstrakt (Muskelmagen) der Papageien nicht auf eine weiche Nahrung ausgelegt ist und daher Organveränderungen die Folge sein können. Aber die Hersteller werben damit: "Pellets enthalten alle wichtigen Stoffe zur Ernährung".

Es spricht alles für eine abwechslungsreiche Mischkost. Mit einer guten Körnermischung (20% Sonnenblumen) viel Obst, Gemüse und Grünfutter.

Hierzu einige Links: Hans Classen

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